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Unternehmensphilosophie

Die Arbeit im Robert Perthel-Haus orientiert sich an verschiedenen Richtungsweisern, die in der Summe die Unternehmensphilosophie und Unternehmenskultur ergeben.
Das Robert Perthel-Haus sieht sich im Sinne des Stiftungszwecks der Karl Immanuel Küpper-Stiftung dem Auftrag verpflichtet, Jugendliche und junge Erwachsene, die von seelischer Behinderung bedroht oder von psychischer Erkrankung betroffen sind, bei der Entwicklung eines möglichst eigenständigen Lebens mit einem gelingenden Funktionsniveau zu begleiten und zu fördern.

Wir fördern eine unvoreingenommene Grundeinstellung zu psychisch kranken jungen Menschen in unserer unmittelbaren und mittelbaren Umgebung.
Jeder Mensch hat in seiner individuellen Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit eine unantastbare Würde, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, ethischem Hintergrund und Glauben. Unser christlich geprägtes Menschenbild führt zu einer Haltung der Wertschätzung des Anderen und der Schöpfung.

Dabei soll der Persönlichkeit in ihrer Entwicklung und ihrer Individualität Achtung entgegen gebracht werden.

Das Robert Perthel-Haus ist eine diakonische Einrichtung. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind durch einschlägige Rechtsvorschriften gesetzt. Diakonie ist umfassende Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Wir setzen uns für gerechte Teilhabe und eine solidarische Gesellschaft ein. Wir unterstützen Menschen in ihrer Entwicklung und dabei, ein selbstbestimmtes und sinnerfülltes Leben zu führen.

Für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten (Dienstgemeinschaft) im Robert Perthel-Haus ist uns der Respekt vor den individuellen Überzeugungen wichtig. Damit verbunden ist die Bereitschaft, aufeinander zu hören und voneinander zu lernen.

Obligatorisch für alle Mitarbeitenden des Robert Perthel-Hauses ist ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30 a Abs. 1 Nr. 2a BZRG i.V.m. § 72 a SGB VIII, welches spätestens alle fünf Jahre erneuert wird sowie die Unterzeichnung der Jugendschutzvereinbarung des Robert Perthel-Hauses.
Gemeinsam leben und lernen, mutig eigene Wege beschreiten.
  • Wir garantieren Sicherheit und qualifizierte Fachkräfte.
  • Wir bieten Begegnung mit persönlicher Kompetenz.
  • Wir schätzen die Vielfalt der verschiedenen Kompetenzen und Persönlichkeiten.
  • Wir übernehmen Verantwortung für uns und unser Handeln. Dabei wahren wir unsere eigenen Grenzen und die der Anderen.
  • Wir sorgen für eine vertrauensvolle Atmosphäre und kommunizieren auf Augenhöhe.
  • Wir fungieren als Vorbild und repräsentieren Werte.
  • Wir arbeiten in Kooperation und vernetzt.
  • Gemeinsam leben und lernen, mutig eigene Wege beschreiten.
  • Wir repräsentieren unsere Einrichtung.
  • Wir verhalten uns loyal.
Das Leitbild wurde in Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden im Frühjahr / Sommer 2013 entwickelt.

Das Leitbild des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe finden Sie hier.
Entwicklung und Implementierung von Führungsgrundsätzen werden von der Einrichtungsleitung und der pädagogischen Leitung initiiert. Als Leitlinie dokumentieren sie das Selbstverständnis von Führung und Leitung im Robert Perthel-Haus. Sie benennen die Ziele und Perspektive eines kooperativen Führungsstiles und dienen als Impuls für die Selbstreflexion aller Führungskräfte.

Im Mittelpunkt des integrativen Ansatzes steht die Delegation von Verantwortung und Mitarbeiterführung mit der evolutionären Ausrichtung zur systemisch orientierten Aufbau- und Prozessorganisation des Robert Perthel-Hauses im Sinne der praktischen Organisationsentwicklung.

Kerngedanke ist, Mitarbeitende durch Übertragung von Verantwortung zu motivieren und ihnen die Freiheitsspielräume zu geben, die Menschen benötigen, um in ihrer Arbeit erfolgreich zu sein.

Die Führungsgrundsätze orientieren sich an den Grundprinzipien struktureller Führung mit Delegation von Verantwortung und Zielvereinbarung (organisationaler Führungsansatz) – Führung erfolgt über Personen und Strukturen.
  • Wir nehmen Mitarbeitende als Persönlichkeiten wahr.
  • Wir führen professionell und wertschätzend.
  • Wir haben klare Strukturen und sorgen für klare Aufgaben.
  • Wir haben verbindliche Kommunikationsstrukturen, die den Informationsfluss sicherstellen.
  • Wir beziehen die Beteiligten in die Entscheidungen ein.
  • Wir überprüfen regelmäßig unsere Arbeit.
  • Wir wissen um unsere Fehlbarkeit.
Die Aufgaben und Rechte der Mitarbeitervertretung (MAV) sind im Mitarbeitervertretungsgesetz festgelegt.

Im Sinne der Mitarbeitenden wollen wir
  • darauf achten, dass alle Mitarbeitenden, unabhängig von der hierarchischen Position oder Funktion, gleichberechtigt behandelt werden, dass die arbeits-, sozial- und dienstrechtlichen Bestimmungen und Vereinbarungen eingehalten werden und dass Betätigung in den Dienststellen unterbleiben, die den Aufgaben der Dienststellen, der Dienstgemeinschaft und dem Arbeitsfrieden entgegenwirken;
  • ihre beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Belange fördern und für eine gute Zusammenarbeit eintreten;
  • uns auf Wunsch ihrer persönlichen Sorgen und Nöte, Beschwerden, Anfragen und Anregungen annehmen und durch Verhandlungen mit den Dienststellenleitungen auf Verbesserung hinwirken;
  • uns mit Dienststellenleitungen über allgemeine Fragen des Dienstbetriebes und der Dienstgemeinschaft austauschen;
  • die Eingliederung und berufliche Entwicklung hilfs- und schutzbedürftiger, insbesondere schwerbehinderter oder älterer Personen in die Dienststelle fördern und für eine ihren Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechende Beschäftigung sorgen;
  • für die Gleichstellung und Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Dienststelle eintreten.
Wir haben das Recht, umfassend und rechtzeitig zur Erledigung unserer allgemeinen Aufgaben informiert zu werden und bei der Vorbereitung von Entscheidungen oder Planungen einbezogen zu werden.

Mitbestimmungsrecht hat die Mitarbeitervertretung unter anderem bei
  • organisatorischen und sozialen Angelegenheiten, die die Arbeitszeit, Arbeitsplatzgestaltung, Unfallverhütung, Arbeitsmethoden, Aufstellung von Sozialplänen
  • Einstellungen, Ein-, Höher- oder Rückgruppierungen
(Diese Vereinbarung wurde in Kooperation von Einrichtungsleitung und MAV entwickelt, 2005 / 2006)
Das Robert Perthel-Haus verfügt über ein institutionalisiertes Beschwerdemanagement mit standardisiertem Beschwerdeweg. Bereits im Rahmen des Aufnahmeverfahrens erfolgt die Information über den Beschwerde- und Anregungsweg. Das Formular zu Beschwerden und Anregungen kann in einen zentral gelegenen Briefkasten geworfen werden, der regelmäßig von der/dem VertrauensbetreuerIn geleert wird. Nach der inhaltlichen und formalen Prüfung erhält die/der BeschwerdeführerIn innerhalb von zwei Wochen eine Rückmeldung mit einem Problemlösevorschlag und die Möglichkeit das Anliegen persönlich (ggf. mit Unterstützung durch eine Person der eigenen Wahl) vorzustellen. Das Beschwerdemanagement trägt maßgeblich zur Partizipation, zur Sicherung und Verbesserung der Qualität der Betreuung und Versorgung der uns anvertrauten jungen Menschen bei.

Das Robert Perthel-Haus ist Fördermitglied des Vereins Ombudschaft Jugendhilfe NRW.

Das Formular zum Beschwerdemanagement finden Sie hier.
Wir verstehen uns als lernende Organisation. Daher sind wir ständig bemüht
  • funktionierende Strukturen und Prozesse zu entwickeln, zu etablieren und fortzuschreiben
  • uns zu überprüfen,Verbesserungsmöglichkeiten zu finden und diese zu realisieren
Wir verstehen dies als einen ständig fortlaufenden Prozess, der alle Bereiche und Hierarchie-Ebenen des Robert Perthel-Hauses umfasst.

Ziel ist
  • unsere Leistungen und die Zufriedenheit unserer Auftraggeber und Klienten zu verbessern
  • schonender mit Mitarbeitenden und finanziellen Ressourcen umzugehen und Synergien sinnvoll zu nutzen
  • Prozesse und Arbeitsabläufe sowohl im pädagogischen Bereich als auch in der Führung und Leitung zu optimieren
  • Innovationsprozesse zu initiieren und erfolgreich abzuschließen
  • die Fähigkeiten, die Kreativität und das Engagement der Mitarbeitenden zu wecken und dadurch Verbesserungspotentiale zu identifizieren
  • Unternehmenskultur und die interne Kooperation über alle Bereiche zu verbessern
  • fürsorglich miteinander umzugehen
Aufgrund unserer speziellen Klientel und unseres Auftrages beachten wir Kriterien, die von den üblichen Parametern des Qualitätsmanagements abweichen.

Qualitätssicherung durch
  • Konzeptentwicklung
  • Organisationsentwicklung
  • Teamentwicklung
  • Personalentwicklung
  • Dokumentation von Prozessen und Leistungen
Der Aufbau einer versorgenden Infrastruktur für seelisch behinderte oder von seelischer Behinderung bedrohte Jugendliche und junge Volljährige war und bleibt eine zentrale Aufgabe der Jugendhilfe. Im Kölner Raum kooperieren zu diesem Zweck Jugendämter, Kliniken, Schulen, Berufsförderungswerke und andere Akteure.

Der Versorgungs- und Betreuungsbedarf mit entsprechenden Lebens- und Wohnangeboten und intensiver ambulanter Betreuung steigt stetig an (vgl. 16. Shell-Jugendstudie Jugend 2010, Studie des Robert-Koch-Instituts, Studie der Stiftung Universität Hildesheim, 14. Jugendbericht der Bundesregierung).

Das Robert Perthel-Haus trägt dieser Entwicklung Rechnung und wird in den nächsten Jahren vor allem dem Übergang in ambulante, zielgruppenspezifische Wohnformen besonderes Augenmerk schenken.