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Stationäre pädagogisch-therapeutische Intensivwohngruppen

Wohngruppenalltag: Viel Konstanz und Sicherheit.
Die Wohngruppe bietet den BewohnerInnen ein milieu- und sozialtherapeutisches Setting, welches gekennzeichnet ist durch
  • ein Leben in der Gemeinschaft der Gruppe mit Regeln, Grenzen und personaler Begegnung
  • die schrittweise Übernahme von Verantwortung für sich und andere
  • die Möglichkeit zur individuellen Nähe-Distanz-Regulierung
  • die Annäherung an eine selbständige Alltagsbewältigung und
  • sechswöchiger Wohnversuch in der internen Trainingswohnung
Dem Charakter nach handelt es sich um eine pädagogisch-therapeutisch begleitete Wohnform mit der Möglichkeit, sich in der Polarität zwischen Gruppenleben und individuellem Rückzug bewegen zu können. Psychotherapie, Familientherapie und psychosoziales Lernen werden dabei systemisch integriert. Die Abwicklung der gesamten Haushaltsführung, der gemeinsamen und individuellen Aufgaben werden zur Tagesstrukturierung und als Übungsfeld für die notwendige Verselbständigung gesehen und als solche auch im Rahmen der sozialtherapeutischen Strukturpläne und Ziele geplant.

Partizipation und Mitbestimmung im Alltag werden durch Gesprächsrunden mehrmals wöchentlich sowie durch monatliche Bewohnerversammlungen sichergestellt.

Die Wohngruppen sind alters- und gemischtgeschlechtlich besetzt. Die Gruppen setzen den organisatorischen, emotionalen und sozialen Bezugsrahmen, der den Bewohnern sowohl Zugehörigkeit und Sicherheit als auch Orientierung vermittelt, in dem selbständige, eigenverantwortliche und sozial orientierte Verhaltensweisen erprobt, erlernt und verglichen werden können (Sicherer Ort).

Die Betreuung während eines Klinikaufenthaltes ist kontinuierlich sichergestellt.
»Psychologische Leistungen sind alle systematischen und kontrollierbaren Einflussnahmen, die darauf abzielen, Störungen und Leidenszustände von betreuten Personen zu erfassen und soweit wie möglich im Alltag zu lindern und zu beheben. Die psychologischen Leistungen in diesem Sinne wirken in den Alltag hinein (heilpädagogisches/therapeutisches Milieu). Sie sind mit den pädagogischen Leistungen eines Regelangebotes verbunden. Die Unterstützung und Begleitung der Pädagogik und das Integrieren psychologischer und psychotherapeutischer Leistungen in den Erziehungs- und Betreuungsalltag ist somit wesentliche Aufgabe des psychologischen Leistungsbereiches. Dazu gehören auch Leistungen wie diagnostische Abklärungen, Problemanalysen und Begleitung bei Krisenintervention.«

(Quelle: Rahmenvertrag II NRW – Anlage II – S. 37)

Einzelne Aufgaben innerhalb der psychologischen Betreuung sind:
  • psychoedukative und soziotherapeutische Gruppen
  • niederschwellige Gruppentherapie
  • Mitwirkung bei Fallbesprechungen und Betreuungsplanung
  • medizinische und testpsychologische Diagnostik
Psychoedukation
Psychoedukation ist eine systematische didaktisch-psychotherapeutische Intervention, die die Bewohner und ihre Angehörigen über die Krankheit und deren Behandlung so informieren soll, dass ein selbstverantwortlicher Umgang mit der Krankheit und deren Bewältigung erlaubt bzw. gewährleistet wird.

Mögliche Inhalte der Psychoedukation können sein:
  • Informationsvermittlung zum individuellen Krankheitsbild
  • Kommunikationstraining
  • Problemlösungstraining
  • Angehörigenberatung
Jeder Bewohner verpflichtet sich, an einem der wöchentlich stattfindenden Freizeitprojekte teilzunehmen. Diese haben wahlweise einen erlebnispädagogischen, sportlichen, kulturellen oder kreativen Schwerpunkt. Es finden regelmäßig ein- und mehrtägige Projekte statt. Zusätzlich führen wir gender-spezifische Angebote durch. Das Ferienhaus (Norden/Norddeich) der Einrichtung steht für alle Projekte und Freizeiten zur Verfügung. Grundsätzlich ist eine Teilnahme der Klienten der Intensivpädagogischen Verselbständigung (IPV) möglich.
Angehörige sind Personensorgeberechtigte, aber auch sonstige wichtige Bezugspersonen aus dem familiären Umfeld. Angehörigenarbeit umfasst die Arbeit mit allen relevanten Bezugspersonen. Sie ist konzeptioneller Bestandteil der Betreuungsarbeit. Bei Aufnahme eines jungen Menschen erhalten die Personensorgeberechtigten einen Angehörigenbrief mit vielen relevanten Informationen zum Robert Perthel-Haus, der pädagogischen Arbeit und der Angehörigenarbeit.
Dem Charakter nach handelt es sich um eine pädagogisch-therapeutisch begleitete Wohnform nach dem Prinzip der Selbstversorgung mit der Möglichkeit, sich in der Polariät zwischen Gruppenleben und individuellem Rückzug bewegen zu können. Psychotherapie, Familientherapie und psychosoziales Lernen werden dabei systemisch integriert. Die Abwicklung der gesamten Haushaltsführung, der gemeinsamen und individuellen Aufgaben werden zur Tagesstrukturierung und als Übungsfeld für die notwendige Verselbständigung gesehen und als solche auch im Rahmen der Sozialtherapeutischen Strukturpläne und Ziele geplant.

Partizipation und Mitbestimmung im Alltag werden durch Gesprächsrunden mehrmals wöchentlich sowie durch monatliche Bewohnerversammlungen sichergestellt.

Die Wohngruppe sind alters- und gemischgeschlechtlich besetzt. Die Gruppe setzt den organisatorischen, emotionalen und sozialen Bezugsrahmen, der den Bewohnern sowohl Zugehörigkeit, Sicherheit, als auch Orientierung vermittelt, in dem selbständige, eigenverantwortliche und sozialorientierte Verhaltensweisen erprobt, erlernt und verglichen werden können (Sicherer Ort).

Die Betreuung während eines Klinikaufenthaltes ist kontinuierlich sichergestellt.